Verliebt, verlobt, gut organisiert!

22. Dezember 2011 · Abgelegt in Allgemein 

Verliebt, verlobt, verheiratet! Klingt romantisch – und das ist es auch, in den meisten Fällen zumindest. Aber das mit dem „verheiratet“ ist oft gar nicht so einfach. Sofern sich das zukünftige Paar nicht für eine kleine, bescheidene Hochzeit im engen Kreis entschließt, muss alles gut geplant und organisiert werden – damit das rauschende Fest ein voller Erfolg und tatsächlich zum viel zitierten “schönsten Tag im Leben” wird.

Planungs-Fehler vermeiden

Diejenigen, die sich mit der ganzen Organisation einer Hochzeit überfordert fühlen, sollten am besten einen professionellen Hochzeitsplaner engagieren – das bedeutet auf jeden Fall weniger Stress für Braut und Bräutigam. Viele Paare wollen aber die Planung ihres hoffentlich wichtigsten Tages im Leben auf keinen Fall Fremden übertragen, sondern lieber in die eigenen Hände nehmen. Schon während der Hochzeitsplanung Checkliste abhaken, das raten die Organisations-Profis. Jeder Haken stellt ein kleines Erfolgserlebnis dar und hilft ungemein, den Überblick zu bewahren. Auch wenn es sich nur um Kleinigkeiten handelt – am großen Tag soll schließlich alles perfekt sein, eine gründliche Vorbereitung ist also das A und O! Denn schon bei der Planung kann einiges schief gehen, keine Frage. Im Folgenden ein paar Planungs-Fehler, die sich durchaus vermeiden lassen…

Vorsicht bei Blumen, Farben, Tischordnung

Fangen wir mit den Hochzeitsblumen an – klingt harmlos, aber die Tücke liegt hier oft im Detail. Zum Beispiel sollte darauf geachtet werden, die Blumendekoration des Kirchgangs und Altars wiederzuverwenden, das heißt anschließend die Tische und das Hochzeitsbuffet damit schmücken. In der Regel ist die kirchliche Zeremonie recht kurz, es wäre also reine Geld- und Materialverschwendung, die Blumen nicht zu „recyceln“. Auf jeden Fall die Blumen nicht nur auf die Kleider der Brautjungfern abstimmen, sondern auf Kontraste achten. Rosa Kleider – rosa Blumen: das würde ein langweiliges Bild abgeben. Die Blumen müssen auf jeden Fall rechtzeitig bestellt werden – das ist meist günstiger und erspart panische Schweißausbrüche kurz vor der Trauung, wenn der Brautstrauß immer noch nicht fertig ist. Klingt vielleicht banal, ist es aber nicht: Möglicherweise sind Gäste geladen, die bei stark duftenden Blumen auf Tischen oder an den Kirchenbänken einen allergischen Anfall bekommen könnten. Ist alles schon vorgekommen! Wenn schon duftende Blüten, dann nur auf dem Altar – also in gebührendem Abstand – oder in der Hand der Braut. Von den Blumen nun zur Farbpalette. Die betrifft den Tischschmuck, die Menükarten sowie die gesamte Dekoration der Hochzeits-Location. Knallige Farbkombinationen wirken einfach zu chaotisch und grell. Drei bis vier Farben reichen also völlig aus, kontrastreich darf es aber schon sein. Für diejenigen, die es ohnehin dezenter mögen – einfach nur verschiedene Nuancen einer Farbe wählen. Zu guter Letzt sollte die Tischordnung wohlüberlegt sein. Damit interessante, unterhaltsame Gespräche zustande kommen, sollten die individuellen Interessen und der Gäste bei der Platzzuordnung berücksichtigt werden. Gut ist es, Gäste an einen Tisch zu setzen, an dem sie schon jemanden kennen – aber bitte nicht nur Gäste zusammen setzen, die sich schon alle kennen. Das wäre ja irgendwie langweilig. Und, ganz wichtig: Auf keinen Fall Gäste nebeneinander oder an einen Tisch setzen, die sich bekanntermaßen nicht ausstehen können – sonst kann es mit der Harmonie schnell vorbei sein.

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